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Schulprogramm
Grundsätze
Das gegliederte Schulwesen in Deutschland impliziert die Grundvorstellung leistungshomogener Lerngruppen. In diesem Rahmen sieht das Niklas-Luhmann-Gymnasium seine Aufgabe darin, Schülerinnen und Schülern, die auf der Grundlage eines großen Abstraktionsvermögens und einer hohen Lernmotivation schneller und mit besonderer kognitiver Akzentuierung lernen können, Kenntnisse und Fähigkeiten für eine erfolgreiche Berufs- oder Hochschulausbildung zu vermitteln.
Im Mittelpunkt des Fachunterrichts stehen bewährte Arbeitsformen wie der lehrerzentrierte Unterricht, Partner- und Gruppenarbeit. Dabei richten wir die jeweils konkrete Unterrichtsmethode an den zu vermittelnden Gegenständen aus. Ergänzend können auch andere, eher interessengeleitete und selbstbestimmte Lernformen hinzutreten, z. B. Projekte oder individualisierte Lernformen in klassen- oder altersübergreifenden Gruppen. Dabei ist unser ständiges Ziel, die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern, ihnen aber bei der Strukturierung und Bewertung der Lerninhalte Hilfestellungen zu geben.
Zu berücksichtigen ist, dass Lernen durch äußere Faktoren (z. B. soziale Herkunft, individuelle Entwicklungsrhythmen) beeinträchtigt werden kann. Dem wird innerhalb und außerhalb des Unterrichts durch Förderung, durch erweiterte Lernangebote und durch methodische Anpassungen Rechnung getragen. Produktive und nachhaltige Lernerfolge sind nur in einem positiven und anregenden Schulklima möglich. Wir wünschen uns einen toleranten und respektvollen Umgang miteinander und legen daher auf die Förderung sozialer Kompetenzen besonderen Wert. Kulturelle und sportliche Veranstaltungen, Schulfeste, Klassenfahrten (z. B. Skifahrten), Exkursionen und Betriebspraktika stellen Höhepunkte im Schulleben dar. Die Mitwirkung der Eltern, z. B. in Klassen- und Schulkonferenzen sowie in Arbeitsgemeinschaften, begrüßen wir sehr. Die Schülerinnen und Schüler haben z.B. in der Schülervertretung und in unserer Schulzeitung die Gelegenheit, sich zu engagieren.
Zur Schulung methodischer Kompetenzen dienen folgende Bausteine:
- „Lernen lernen 5” mit der Methodenmappe „ Nimbus ”, Jahrgangsstufe (Jgst.) 5 - 10
- Vokabeltraining (Fremdsprachen), ab Jgst. 5
- Projektlernen, Jgst. 5 + 11
- Bibliotheksarbeit (Schulbibliothek), ab Jgst. 5
- Arbeit mit dem Computer (z. B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation vgl. Medienkonzept), ab Jgst. 5
- Dokumentation von Lernergebnissen,ab Jgst. 5
- Rollenspiele, ab Jgst. 5
- Kommunikationstraining (Projekt), Jgst. 9
- Facharbeiten, Jgst. 10 + 12
- Betriebspraktikum , 10
- Bibliotheksprojekt (zur Vorbereitung der Facharbeit, z. B. Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld), Sek. II
Zur pädagogischen Begleitung und zur Schulung sozialer Kompetenzen dienen folgende Bausteine:
Zur Erfolgssicherung und -kontrolle bedienen wir uns, abgesehen von den zentralen Vorgaben, folgender Bausteine:
- Vergleichsarbeiten
- Schriftliche Lernerfolgskontrollen
- Regelmäßige Überprüfung und Besprechung der Hausaufgaben
- Verwendung fachbezogener Aufgabensammlungen in Vertretungsstunden
- Gegenseitige Unterrichtsbesuche
- Interne Evaluation einzelner Projekte, z. B. „Bibliotheksprojekt”
- Interne und externe Lehrerfortbildung (vgl. Fortbildungsplan)
- Externe Evaluation (z. B. Bertelsmann-Stiftung)
- Hinweise für die Qualitätsanalyse
Darüber hinaus bestehen folgende außerunterrichtliche Lernangebote:
Arbeitsgemeinschaften:
- Bereich Musik: z. B. Unterstufen- , Mittelstufenchor , Orchester
- Bereich Sport: z. B. Fußball, Volleyball, Segelflug
- Bereich Fremdsprachen: z. B. Spanisch, Japanisch
- Bereich Naturwissenschaften: z. B. Chemie
- Sonstige Bereiche: z. B. Rechtskunde, Computer , Schulzeitung
Das Schulprogramm wurde unter Mitwirkung von Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern erarbeitet und im Dezember 2005 von der Schulkonferenz verabschiedet. | | |
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